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Op. Dr. Mustafa AkyüzOrthopädie und Traumatologie
Orthopädische Traumabehandlung — Gips- und Frakturversorgung

Trauma- und Frakturchirurgie

Bei Knochenbrüchen und Verrenkungen nach Stürzen, Verkehrs- oder Arbeitsunfällen sind die richtige Erstversorgung und ein durchdachter Behandlungsplan entscheidend, um bleibende Schäden zu vermeiden.

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Das orthopädische Trauma umfasst sämtliche Knochenbrüche, Verrenkungen sowie Band- und Weichteilverletzungen, die durch Stürze, Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle oder beim Sport entstehen. Eine korrekte Beurteilung in den ersten Stunden und der richtige Behandlungsplan beeinflussen sowohl die Heilungsdauer als auch die künftige Funktion der betroffenen Gliedmaße unmittelbar.

Mit seiner am GATA Haydarpaşa absolvierten Ausbildung in Orthopädie und Traumatologie behandelt Op. Dr. Mustafa Akyüz ein breites Spektrum von Traumapatienten — von einfachen Brüchen bis hin zu komplexen Gelenkfrakturen. Bei operationspflichtigen Verletzungen kommen moderne Stabilisierungsverfahren (Osteosynthese) zum Einsatz, bei Verletzungen ohne Operationsindikation Gips, Schiene und funktionelle Therapieoptionen.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

  • Starke Schmerzen, Schwellung und Blutergüsse nach einem Sturz oder Stoß
  • Fehlstellung oder abnorme Beweglichkeit einer Gliedmaße
  • Gefühl, dass das Gelenk ausgerenkt ist, oder Unfähigkeit, das Gelenk zu belasten
  • Knochenschmerzen, die bei Bewegung zunehmen und in Ruhe nicht abklingen
  • Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Kraftverlust nach einem Unfall

Der Weg zur Diagnose

Nach einer eingehenden Untersuchung ist das Röntgenbild das bildgebende Verfahren der ersten Wahl. Bei Gelenkfrakturen wird die Diagnose mittels Computertomographie (CT), bei Band- und Weichteilverletzungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) präzisiert. Eine korrekte Diagnose ist zugleich die wichtigste Absicherung, um unnötige Operationen zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten

Konservative (nicht operative) Behandlung

Ein erheblicher Teil der nicht verschobenen oder in akzeptabler Stellung stehenden Brüche lässt sich ohne Operation mit Gips, Schiene oder funktioneller Orthese behandeln. Dabei wird die Stellung des Bruchs durch regelmäßige Röntgenkontrollen überwacht, und zum geeigneten Zeitpunkt wird mit kontrollierter Bewegung begonnen.

Operative Behandlung

Verschobene, die Gelenkfläche betreffende, offene oder instabile Brüche erfordern eine operative Stabilisierung. Mit Verfahren wie Platte und Schrauben, Marknagel oder externem Fixateur wird der Bruch in anatomischer Stellung fixiert. Ziel sind eine frühe Mobilisierung, eine frühe Belastung und die Vermeidung von Gelenksteifigkeit.

Heilung und Rehabilitation

Die Knochenheilung dauert je nach Alter, Lage des Bruchs und allgemeinem Gesundheitszustand durchschnittlich 6 bis 12 Wochen. Für den Behandlungserfolg ist die anschließende Rehabilitation ebenso entscheidend wie die Operation selbst; zur Wiederherstellung von Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit wird ein individuelles Übungsprogramm erstellt.

Die goldene Regel beim Trauma lautet: früh und richtig versorgen. Eine gut geplante Behandlung führt den Patienten in kürzestmöglicher Zeit in seinen Alltag zurück.

Häufig gestellte Fragen

Muss jeder Knochenbruch operiert werden?
Nein. Ein erheblicher Teil der nicht verschobenen Brüche mit guter Stellung kann mit Gips oder Schiene ohne Operation behandelt werden. Die Entscheidung für eine Operation richtet sich nach der Lage des Bruchs, dem Ausmaß der Verschiebung, der Beteiligung der Gelenkfläche und dem Lebensstil des Patienten.
Wie lange dauert die Heilung eines Knochenbruchs?
Bei Erwachsenen dauert die knöcherne Heilung durchschnittlich 6 bis 12 Wochen. An Hand- und Fußknochen ist diese Zeit kürzer, an großen Knochen wie dem Oberschenkel kann sie länger sein. Rauchen, Diabetes und der Ernährungszustand beeinflussen die Heilungsgeschwindigkeit.
Bleibt die Gelenksteifigkeit nach dem Gips dauerhaft bestehen?
In der Regel nicht. Durch regelmäßige Übungen nach der Gipsabnahme und bei Bedarf Physiotherapie lässt sich die Gelenkbeweglichkeit weitgehend zurückgewinnen. Ein früher Beginn kontrollierter Bewegung reduziert die Steifigkeit auf ein Minimum.
Was sollte ich unmittelbar nach einem Trauma tun?
Stellen Sie den verletzten Bereich ruhig, lagern Sie ihn möglichst hoch und kühlen Sie ihn. Bei Fehlstellung, offener Wunde oder starken Schmerzen suchen Sie ohne Zeitverlust eine medizinische Einrichtung auf.

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Aufklärung; sie ersetzen keine Untersuchung und Diagnose. Behandlungsentscheidungen können nur nach ärztlicher Beurteilung getroffen werden.

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